Felix Maiwald von Buchenhain - Bass


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Gewerbeansiedlung

Baierbrunn muß zukunftsfähig werden. Es gilt, nicht ängstlich, aber gewappnet zu sein für den moderaten Zuzug (die erstmals von Barbara Angermaier in Auftrag gegebene Studie benennt bis 2030 ein voraussichtliches Wachstum auf 4500 Einwohner). Moderates Wachstum eines Ortes heißt aber auch - insbesondere, wenn man große, kostenaufwändige Projekte realisieren muß - moderate Gewerbeansiedlung. Grundsätzlich gegen Gewerbeansiedlung zu sein, es sei denn, das Gewerbe erfüllt einen "ökologischen Selbstzweck", wäre nutzlos. Ausnahmen zu machen, "es sei denn, die zahlen gut", wäre ökologische Heuchelei. Im Rahmen eines Ortsentwicklungsplanes ist seitens eines Gemeindegremiums also zeitnah ein Bebauungsplan zu diskutieren und letztlich zu erstellen, der einen definierten Zeitraum abdeckt. Auch über einen attraktiven Gewerbesteuerhebesatz muß neu nachgedacht werden. Nur so kann generationenkommunikativ sinnvoll und verantwortungsbewusst geführt und Wachstum gesteuert werden. Die CSU-Landtagsfraktion hat sich im letzten Jahr u. a. dafür eingesetzt, daß das von der Staatsregierung gelockerte Anbindegebot für Gewerbegebiete relativiert wird. Das Anbindegebot schreibt im Grundsatz vor, daß neue Gewerbegebiete an Siedlungen angedockt werden müssen. Wo dies aber das Ortsbild wesentlich beeinträchtigt, können auch Ausnahmen gewährt werden. Das ist gut so und schafft -wo erforderlich- auch den sinnvollen Spielraum für Mischgebiete.


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